Was ist Achtsamkeit?
Als Psychiater ist es wahrscheinlich täglich, wenn sich Stress, Angst und emotionale Turbulenzen bei Ihren Patienten — Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und sogar einer ganzen Gruppe — manifestieren. Diese Gefühle können auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, z. B. wenn sie zu viel Druck auf sich selbst ausüben, sodass sie manchmal vergessen, Spaß zu haben.
Jon Kabat-Zinn, der Entwickler von achtsamkeitsbasierter Stressreduktion, betrachtet Achtsamkeit als die Kultivierung von urteilsfreiem Bewusstsein durch Meditation. Sie wurzelt in buddhistischen Traditionen, ist aber universell anwendbar. Ihre Integration in die westliche Kultur hat zu einer weit verbreiteten Praxis geführt und achtsamkeitsorientierte Interventionen ermöglicht, die Einblicke in die menschliche Erfahrung und die Kognitionswissenschaft bieten (Kabat-Zinn, 2003).
Kernprinzipien der Achtsamkeit
Achtsamkeit besteht aus sieben Säulen oder Kernprinzipien, wie sie von Kabat-Zinn skizziert wurden. Sie sind die folgenden:
- Nicht urteilen: Beobachte deine Gedanken und Gefühle, ohne sie als gut oder schlecht zu bezeichnen.
- Geduld: Verstehe, dass Fortschritt Zeit braucht und erlaube dir, den gegenwärtigen Moment voll und ganz zu erleben.
- Meinung eines Anfängers: Gehen Sie jede Erfahrung mit Neugier und Offenheit an, frei von Annahmen.
- Vertrauen: Glaube an den Prozess und deine Fähigkeit zu lernen und zu wachsen.
- Nicht strebend: Konzentrieren Sie sich auf das Erlebnis selbst, anstatt ein bestimmtes Ergebnis zu erzwingen.
- Annahme/Bestätigung: Erkenne und bestätige deine Gedanken und Gefühle, ohne an ihnen festzuhalten.
- Loslassen: Löse die Bindung an Gedanken, Emotionen und Wünsche, die dir nicht mehr dienen.










