Was ist eine Palliative Performance Scale (PPS)?
Die Palliative Performance Scale (PPS) ist ein zuverlässiges und valides Instrument, das auf der Karnofsky Performance Scale (KPS) basiert und von ihr abgeleitet ist. Angehörige der Gesundheitsberufe verwenden sie, um den Funktionsstatus von Palliativpatienten, häufig fortgeschrittenen Krebspatienten oder Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung wie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung zu beurteilen (Anderson et al., 1996).
Das PPS bewertet umfassend die Fähigkeit eines Patienten, tägliche Aktivitäten auszuführen, und befasst sich mit dem körperlichen Verfall, dem Bewusstseinszustand und dem Bedarf an Unterstützung. Dies ist eine 11-Punkte-Skala im Bereich von 0 bis 100% mit Schritten von 10% Jeder Punktewert steht für ein bestimmtes Maß an funktionellen Fähigkeiten und beschreibt das Ausmaß der Unterstützung, die für Aktivitäten zur Selbstversorgung erforderlich ist, z. B. Gehen, Aktivitätsniveau, Anzeichen einer Erkrankung, Aufnahme und Bewusstseinsniveau (Ho et al., 2008). Das macht ihn zu einem unverzichtbaren Instrument für alle, die eine palliativmedizinische Beratung anbieten, da er helfen kann, den Krankheitsverlauf zu bestimmen, und ein klarer Krankheitsverlauf sagt Überlebensschätzungen voraus.
Am oberen Ende der Skala deutet ein Wert von 100% auf einen vollständig ambulanten Patienten mit normalem Aktivitätsniveau und Fähigkeiten zur Selbstversorgung mit minimaler oder keiner Hilfe hin. Wenn der Wert sinkt, sinkt der Funktionsstatus des Patienten, was auf einen größeren Bedarf an Unterstützung und ein höheres Maß an palliativmedizinischen Interventionen hindeutet.
Die PPS-Skala wird häufig in Einrichtungen der Palliativversorgung, einschließlich der Hospizversorgung und einer Palliativstation, verwendet, um zu beurteilen, ob ein Patient für Leistungen in Frage kommt, und als Leitfaden für die Pflegeplanung. Patienten mit einem PPS-Wert von 70% oder weniger gelten im Allgemeinen als geeignete Kandidaten für eine Hospizbehandlung, da sie in der Regel umfangreiche Unterstützung bei der Selbstversorgung benötigen und eine begrenzte Lebenserwartung haben.










