Was ist ein ineinandergreifender Fingertest?
Der Interlocking Finger Test ist ein erstes Screening-Tool am Krankenbett, das von Moor und Kollegen (2003) entwickelt wurde, um Funktionsstörungen des Parietallappens zu untersuchen. Es handelt sich um einen einfachen Test, der in einer klinischen Umgebung durchgeführt werden kann und für den keine spezielle Ausrüstung erforderlich ist.
Um den Test durchzuführen, werden die Patienten angewiesen, jede der vier ineinandergreifenden Fingerfiguren nachzuahmen, die der Prüfer präsentiert. Der Prüfer führt jede Figur einzeln vor, um sicherzustellen, dass die Patienten die Handlungen deutlich erkennen können. Die verwendeten Figuren sind ungewöhnlich und haben keinerlei symbolische Bedeutung, sodass sie sich ausschließlich auf die Aufgabe der Nachahmung konzentrieren. Der Untersucher zeigt die Abbildung so lange, bis der Patient sicher ist, dass er sie korrekt wiedergegeben hat.
Die Fähigkeit des Patienten, die Figuren nachzuahmen, wird anhand der Genauigkeit bewertet, wobei für jede korrekt reproduzierte Figur ein Punkt vergeben wird. Die Gesamtpunktzahl ist eine ganze Zahl im Bereich von 0 bis 4, die die Anzahl der erfolgreich nachgeahmten Figuren widerspiegelt. Die Zahlen wurden als korrekt eingestuft, wenn die ineinandergreifende Fingerkomponente genau positioniert war, unabhängig von der Platzierung der Finger, die nicht ineinandergreifen, oder der Haltung der Arme.










