Was sind Programme zur Überwachung der Verschreibung?
Ein Programm zur Überwachung der Verschreibung (PMP) oder ein Programm zur Überwachung der Verschreibung von Medikamenten (PDMP) ist eine staatliche elektronische Datenbank, die die Abgabe kontrollierter Substanzen verfolgt, um das Verschreibungsmanagement zu verbessern und Missbrauch zu verhindern (Centers for Disease Control and Prevention, 2024). Diese Programme sammeln Daten über Verschreibungen, in der Regel für Medikamente der Liste II-V, und ermöglichen es Nutzern des Gesundheitswesens, einschließlich Apothekern und verschreibenden Ärzten, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Durch die Integration mit IT-Systemen im Gesundheitswesen rationalisieren PMPs den Prozess der Überwachung von Patientenverschreibungen und gewährleisten so sichere Verschreibungspraktiken. Viele Bundesstaaten beteiligen sich auch am zwischenstaatlichen Datenaustausch und helfen so dabei, Patienten zu identifizieren, die kontrollierte Substanzen „beim Arzt einkaufen“.
PMPs bieten medizinischem Fachpersonal technische Unterstützung, um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sicherzustellen und die Patientenversorgung zu verbessern. Diese Systeme unterstützen Programme zur Verschreibungsverwaltung, indem sie Einblicke in Verschreibungsmuster geben und so dazu beitragen, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Opioiden und anderen Substanzen zu reduzieren. Aufgrund strenger Datenschutzmaßnahmen können nur autorisierte Kontaktstellen, z. B. Strafverfolgungsbehörden, die gerade Ermittlungen durchführen, auf diese Daten zugreifen, wodurch die Rechenschaftspflicht bei Verschreibungspraktiken gestärkt wird.






