Was sind normale Blutzuckerwerte?
Im Anschluss an die entscheidende Rolle des Blutzuckermanagements in der Patientenversorgung wollen wir uns eingehender mit dem Konzept des „normalen Blutzuckerspiegels“ befassen. Diese Werte beziehen sich auf den optimalen Bereich der Glukosekonzentrationen im Blutkreislauf, der für eine einwandfreie Körperfunktion erforderlich ist. Die Aufrechterhaltung des Blutzuckers in dieser gesunden Zone ist unerlässlich, um verschiedenen gesundheitlichen Komplikationen vorzubeugen und die Erkrankungen von Menschen mit Diabetes wirksam zu behandeln.
Es gibt zwei Hauptmethoden zur Überwachung des Blutzuckerspiegels:
- A1C-Test: Dieser Blutzuckertest liefert einen durchschnittlichen Blutzuckerspiegel einer Person über einen Zeitraum von 2-3 Monaten. Er misst den Prozentsatz der Hämoglobinproteine im Blut, an die Glukose gebunden ist (glykiertes Hämoglobin). Die American Diabetes Association (ADA) empfiehlt für eine optimale Gesundheit einen A1C-Wert unter 7%.
- Selbstkontrolle des Blutzuckers (SMBG): Menschen mit Diabetes verwenden häufig Fingerstiche und einen Teststreifen, um ihre Blutzuckerwerte den ganzen Tag über zu überwachen. Ein ADA-Blutzuckerprotokoll hilft dabei, Muster zu erkennen und sicherzustellen, dass der Blutzucker innerhalb des von einem Arzt angegebenen Zielbereichs bleibt. Laut der American Diabetes Association (2024) sind die normalen Blutzuckerwerte wie folgt:
- A1C: Weniger als 7%
- A1C kann auch als eAg gemeldet werden: Weniger als 154 mg/dL
- Vor einer Mahlzeit (präprandiale Plasmaglukose): 80—130 mg/dL
- 1-2 Stunden nach Beginn der Mahlzeit (postprandiale Plasmaglukose): Weniger als 180 mg/dL
Andere Methoden zur Messung von Blutzucker oder Zucker sind der orale Glukosetoleranztest (OGTT), der Nüchternplasmaglukosetest (FPG) und der kontinuierliche Glukosemonitor (CGM).
Es ist wichtig zu beachten, dass dies allgemeine Richtlinien sind und individuelle Abweichungen je nach Alter, Geschlecht und allgemeiner Gesundheit auftreten können. Je nach Klient kann man sich beispielsweise auf eine Blutzuckerspiegeltabelle für ältere Menschen oder auf eine Tabelle für Kinder beziehen. Angehörige der Gesundheitsberufe müssen diese Faktoren berücksichtigen, wenn sie den Blutzuckerspiegel interpretieren und Behandlungsentscheidungen treffen.










